Heilpflanzenliebe
Heilpflanzenliebe

Mögest du dir Zeit nehmen,

die stillen Wunder zu feiern,

die in der lauten Welt

keine Bewunderer haben.

       (altirischer Segenswunsch)

Nichts ist so beständig, wie die Veränderung…

Altes zurücklassen und das Neue willkommen heißen !

Zarte Blätter werden wachsen,

Blüten werden erscheinen in unendlich schönen Farben.

Lasst die Natur unser Lehrer sein …

 

 

Labkraut


Galium aparine= Klettenlabkraut

Galium verum= echtes Labkraut (gelb blühend)

Galium album= Wiesenlabkraut (weiß blühend)

Galium mollugo= weißes Kleinwiesenlabkraut

 

gala (griechisch) = Milch

 

Familie: Rötegewächs (Rubiacea)

 

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Kieselsäure, Flavonoide, Glykoside, Cumarine

 

Volksnamen:Bettstroh, Liebfrauenstroh, gelbes Käselab, Magerkraut und Sternkraut.

 

Vorkommen: an Waldrändern, trockenen Wiesen und Hängen.

 

Aussehen:es erinnert ein wenig an den Waldmeister. Die Stengel sind kantig und die Blätter liegen quirlförmig um den Stengel, sind schmal und ca 2cm lang.

Das Klettenlabkraut hält sich bei einer gewissen Höhe gegenseitig oder an anderen Pflanzen, da es wie kleine Widerhaken hat, so dass es zusammenhält wie ein Klettverschluss.

 

Verwendung:Das Labkraut hat viele Verwendungen. Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel für die Herstellung von Käse verwendet und als Kaffeeersatz.

Auch die Stängel kann man in unbehandelte frische Milch stellen und die Milch gerinnt nach 2-3 Tagen (Buttermilch).

Das frische Kraut wird in der Küche als Suppenbeigabe, Kräutergerichte und für Salate verwendet.

Die Blüten für Süßgetränke und Bowlen und als Tee.

Aus der Wurzel kann man Stoffe rot, aus den Blüten gelb färben.

Der Frischpflanzen Presssaft soll sehr gut begleitend bei Krebserkrankungen (innerlich) sein und (äußerlich) für Ekzeme, zur Blutstillung und sogar gegen Schlangen- und Spinnenbissen.

Wer abnehmen will und auch seinen Cholesterin-wert senken möchte, hat in dem Labkrauttee einen guten Helfer.

40 Insekten nährt das Labkraut.

Das Labkraut wirkt diuretisch und hilft bei Verdauungsstörungen wie Durchfall und auch Darmmykosen.

Auch bei Lymphstau ist das Labkraut verwendbar, so auch für ein belebendes Fußbad bei schweren Beinen.

Als Kräuterkissen zusammen mit Rainfarn regt es die Träume an und wirkt gegen Alpträume.

Der Tee wirkt nerven- beruhigend und gegen leichte depressiven Verstimmungen.

Bei Schlafstörungen kann man sich einen Kranz aus Labkraut flechten und unter das Bett legen.

 

 

Galium album

 

 

 

 

Galium verum

Teezubereitung: 2 Teelöffel getrocknetes Kraut, bzw. 4 Teelöffel frisches Kraut mit 250 ml. kochendem Wasser über brühen und 10-15 min ziehen lassen.

 

 

Mythologie: Das Labkraut war der Göttin Freya geweiht und war für die Fruchtbarkeit zuständig.

Es war ein Frauenkraut, das neben einer guten Geburt auch für eine feurige, verbundene Liebe sorgen sollte.

Zu Maria Himmelfahrt am 15. August kommt es mit in den Werzwisch.

 

 

 

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© Ines Neumann